Seite wählen
LG München I zu „widerrechtlicher Nachzeichnung“

15. September 2020

Kurznachrichten Wettbewerbsrecht

(Bild: BrianAJackson)

Das LG München I hat die Klage eines Grafikers gegen den FC Bayern München als begründet erachtet. Dieser hatte die bekannten Fußballspieler Franck Ribéry und Arjen Robben zu einer Version von Batman und Robin adaptiert. Die Figuren waren 2015 mit dem Slogan „The Real Badmen & Robben“ in der Fankurve der Allianz Arena zu sehen. In der Folge hatte Bayern München Merchandising-Artikel verkauft, die den gleichen Slogan und ähnlich gezeichnete Figuren zeigten. Das Gericht bestätigt nun die Ansicht des Grafikers, dass es sich bei der Kombination aus Figuren und Slogan um ein urheberrechtlich geschütztes Gesamtwerk handelt. Sollte das Urteil rechtskräftig werden, muss der FC Bayern dem Grafiker Auskunft über die erzielten Gewinne geben – und anschließend Schadensersatz zahlen (LG München I, Urteil v. 9. September 2020, Az. 21 O 15821/19).

l

Ihre Autoren

Die Autoren der Beiträge bei urheber.law sind Rechtsanwälte der Kanzlei Tölle Wagenknecht aus Bonn und u.a. im Urheberrecht tätig. Erfahren Sie mehr über uns oder die Kanzlei, indem Sie Kontakt zu uns aufnehmen.

Kommentare

0 Kommentare

Einen Kommentar abschicken

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Ähnliche Beiträge

Bleiben Sie auf dem Laufenden

Sie haben Fragen?

Gerne klären wir mit Ihnen auch Ihr Anliegen im Urheberrecht. Wir freuen uns über eine Kontaktaufnahme. 

Newsletter abonnieren

Erhalten Sie kostenfrei regelmäßige Updates aus unseren Rechtsgebieten.

Folgen Sie uns 

Vernetzen Sie sich über unsere Auftritte in den sozialen Medien mit uns.